Geschichtliches

Vogelperspektive Kronsgaard
Vogelperspektive

Kronsgaard wird als Hofanlage im Jahr 1535 erstmalig erwähnt.  Der Ortsname ist dänischen Ursprungs und besagt, dass dieser Hof (dänisch: gård oder gaard) einst zur Krone gehörte, also königlich war.
Was dann mit diesem Hof geschah, ist Stoff für Legenden. Fest steht, dass der Hof abgerissen wurde und als Baumaterial für das nahe Gelting gelegene Gut Ohrfeld Verwendung fand. Eine Sage berichtet, dass der Teufel höchst daselbst in der Nacht Kronsgaard nach Ohrfeld getragen haben soll. Als dann an der Grenze zu Gelting der Hahn krähte, musste der Teufel seine Last dort fallen lassen, wo jetzt das Gut Ohrfeld steht.

Totenschlüssel Kronsgaard
Totenschlüssel

Der Kronsgaarder Totenschlüssel


Eine Besonderheit unseres Dorfes stellt der Totenschlüssel dar. Geschmiedet im Jahr 1780, wird er bei einem Todesfall im Dorf bis heute von Haus zu Haus gereicht, um der Nachbarschaft die traurige Botschaft mitzuteilen und zugleich über die Trauerfeier zu informieren.

Der Totenschlüssel ist ein Hauptelement des Gemeindewappens und auch Krimifreunde sind ihm eventuell schon begegnet: In Dietmar Lykks  Roman „Totenschlüssel“, der in unserer norddeutschen Region spielt,  hat er Eingang gefunden und wird im Klappentext wie folgt beschrieben:

„Im Wappen der Gemeinde Kronsgaard, zwischen Gelting und Kappeln, finden wir, soweit mir bekannt ist, die weltweit einzige Darstellung eines Totenschlüssels in einem Wappen“.

 

Kronsgaarder Drecht
Kronsgaarder Drecht

Das Foto links erhielten wir von Feriengästen mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung. Es zeigt die Kronsgaarder Drecht in Richtung Pottloch vermutlich um 1945.

Aus ähnlicher Perspektive zeigen wir Ihnen ein Foto auf der Seite Urlaub bei uns . Es wurde im Herbst 2008 fotographiert und trägt den Titel "Herbst an der Ostsee".